Grundschule am Fließtal

Kontakt: Tel.: (030) 404 58 27 / Fax: (030) 404 40 65 / Mail: buero@gsfliesstal.de

































Leseförderung an der Grundschule am Fließtal

mit Lesestunde und www.antolin.de

(von Thomas Rost, Lehrer an der Grundschule am Fließtal, Stand vom 22.11.2013)

Die Grundschule am Fließtal legt Wert darauf, dass alle Kinder – entsprechend ihrer Altersstufe – mindestens ausreichend lesen können. 

Wir betrachten das Lesen als eine Grundkompetenz, ohne die erfolgreiches Lernen und Arbeiten in und außerhalb der Schule und im privaten und öffentlichen Leben nicht möglich ist.

Seit dem Schuljahr 2004/05 nimmt die Schule die Förderung der Lesekompetenz in besonderer Weise in den Fokus.

Dies sind die Hauptaspekte der schulischen Leseförderung:

  1. Jede Klasse der Klassenstufe 2 bis 4 verwendet eine der fünf Deutschstunden für die Leseförderung. Dies kann in Form des individuellen Lesens eines Buches oder Textes oder auch in Form des gemeinsamen Lesens einer Klassenlektüre geschehen. Diese Lesestunde wird im Stundenplan der Klasse festgelegt. (Auch in den Klassenstufen 5 und 6 kann dies so gehandhabt werden.)
  2. In der „Antolin-Lesestunde“ wird den Kindern im Klassenzimmer oder in einem der Computerräume die Möglichkeit angeboten, sich zu sogenannten „Antolin-Büchern“ im Programm www.antolin.de einem Fragen-Quiz zu stellen. Um das Quiz zu bearbeiten, müssen die Kinder wiederum lesen – eine weitere Lese-Anforderung und damit Lese-Förderung!
  3. Diese Leseförderung mit Lesestunde und Leseportal „Antolin“ war und ist immer auch Teil unseres Schulprogramms.
  4. Die Kosten für die Nutzung des Antolin-Programms trägt seit mehreren Jahren der Schulträger (= der Bezirk Reinickendorf).
  5. Ich selbst verwalte die Lehrerzugänge und unterstütze und koordiniere die Arbeit mit dem Lese-Portal als „Antolin-Beauftragter“.

Fast der wichtigste Baustein unserer Leseförderung ist unsere Schülerbücherei.

Sie wurde durch ein engagiertes Team von freiwillig arbeitenden Eltern unserer Schule vor mehreren Jahren eingerichtet und seitdem auch betrieben.

Nach und nach ist im Raum 225 ein großer Bestand an altersgerechten Büchern angeschafft und aufgestellt worden, die wie in einer Profi-Bibliothek katalogisiert sind und über Bibliotheks-PC mit Scan-Streifen entleihbar und rückgebbar sind.

Antolin-Bücher sind extra auf dem Buchrücken gekennzeichnet und somit für die Kinder sofort erkennbar.

Außerdem haben die Eltern den Raum liebevoll eingerichtet und mit bei den Kindern sehr beliebten Sitzkissen und Polstern und mit zum Lesen anregenden Plakaten ausgestattet.

Dank des Engagements des Eltern-Teams ist die Bücherei in jeder ersten großen Pause für jeden geöffnet. Die Kinder nutzen dieses Angebot – vor allem an Schlechtwettertagen – sehr intensiv zum Schmökern, Lesen und Ausleihen. 

Darüber hinaus ist die Bücherei in die „Antolin-Lesestunden“ der Klassen mit einbezogen. Aus diesem Grunde liegen die Lesestunden der einzelnen Klassen meistens vor oder nach den ersten Pausen der Woche. So ist es den Kindern nun möglich, zum Lesen entweder im Klassenzimmer zu bleiben (beim Deutschlehrer) oder in die Bücherei zu gehen. Dort können die Schüler der jeweiligen Klasse bei den betreuenden Bücherei-Eltern auch Bücher ausleihen oder zurückgeben. 

Seit mehreren Jahren veranstaltet das Bücherei-Eltern-Team immer am letzten Donnerstag des ersten Halbjahres ein Büchereifest mit einer Lesung eines bekannten Kinderbuch-Autors bzw. –Autorin – jedes Mal wieder ein besonderer „Leckerbissen“! Ab 2014 wird dieses Büchereifest auf den Sommer verlegt (letzter Donnerstag des Schuljahres). Im Anschluss an die Autorenlesung findet jeweils die öffentliche Ehrung der Antolin-Lese-Meister der einzelnen Klassenstufen statt. 

Vorläufiges Fazit:

Aus meiner Sicht ist die oben dargestellte Leseförderung an unserer Schule für die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler als erfolgreich und motivierend zu bezeichnen, auch wenn man ehrlicher Weise feststellen muss, dass einige wenige Kinder auch hiermit nur schlecht oder gar nicht erreicht werden können.

Aber meine Erfahrung sagt mir: Wir Lehrer und Lehrerinnen müssen konsequent dran bleiben an den Kindern und an den gesetzten Anforderungen bezüglich ihrer Lesetätigkeit.

Stand vom 31.10.2011

© Copyright 2004 - 2013: Grundschule am Fließtal, Seebadstraße 42-43, D-13467 Berlin

E-Mail: Büro

Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website wenden Sie sich bitte an den Webmaster.